Achtsamkeit

Achtsamkeit – Mama, bitte achte auch auf dich selbst!

„Unter Achtsamkeit versteht man eine offene, neugierige und akzeptierende Haltung gegenüber allem, was man gerade wahrnimmt und tut. Dazu gehören Gedanken, Phantasien, Erinnerungen, Gefühle, Sinneserfahrungen, körperliche Reaktionen und äußere Vorgänge.“

(Quelle: www.palverlag.de)

Achtsamkeit - Vorbereitung

Wir Mütter sind starke Frauen und haben täglich eine Vielzahl an Aufgaben zu erledigen. Wir müssen den gesamten Tag für uns selbst und unsere Familie organisieren und managen. Müssen an alles denken. Sämtliche Termine koordinieren, arbeiten, waschen, putzen, saubermachen. Am besten alles auf einmal und so schnell wie möglich.

Der Kaffee wird kalt, weil ganz plötzlich ein Monster aus dem Kinderzimmer verjagt werden muss. Das Essen einer Säuglingsmama beläuft sich auf 2 Scheiben Toast über den Tag verteilt, weil das Baby in einem Schub steckt und sich nicht ablegen lassen will. Während Mama mit der rechten Hand ein 3-Gänge-Menü kocht, tippt sie mit links die Telefonnummer des Kinderarztes ins Handy. Weil der nächste Termin für die U-Untersuchung dringend vereinbart werden muss. Und beim Wäscheaufhängen ist sie gedanklich schon bei der längst fälligen Überweisung des Rechnungsbetrags für die Autowerkstatt.

Multitasking vs. Achtsamkeit

Man sagt uns Frauen und Müttern ja durchaus die Fähigkeit des Multitasking nach. Und wir beweisen tagtäglich hundertfach, dass es stimmt. Manchmal ist das ja auch ganz praktisch, aber mit Achtsamkeit hat es leider wenig zu tun. Denn am Ende des Tages hat Mama oft nur funktioniert, telefoniert, kutschiert, hofiert, serviert, kaschiert uvm.

Und unter dem ganzen Berg an Aufgaben und Herausforderungen ganz sich selbst vergessen. Sich und ihre eigenen Bedürfnisse. Sie hat nichts für SICH getan, keine Sekunde verschnauft. Nicht ein einziges Mal wirklich gesessen, den kalten Kaffee nicht durch einen heißen ersetzt. Hat die Kopfschmerzen ignoriert, das Telefonat mit der Freundin abgesagt und die Dusche ausfallen lassen, weil das Baby quengelig war.

Die Kinder bespielt, bespaßt, bekocht, gebadet. Nebenbei gewaschen, staubgesaugt, geputzt und zusätzlich gedanklich den Einkaufszettel für den morgigen Großeinkauf gemacht.

Es wird also Zeit, die Multitaskingfähigkeit mal bewusst NICHT einzusetzen, sondern eins nach dem anderen zu machen. Auch wenn dadurch evtl. nicht alle Tagesaufgaben geschafft werden. Du bist trotzdem toll und hast allen Grund zur Selbstliebe – oder gerade deswegen!

The show must go on

Tagesaufgaben stehen lassen ist nicht drin? Weil sonst spätestens in 3 Tagen das Chaos ausbrechen würde, kein Brot mehr für die Brotbox des Kindes da wäre, die letzte Unterhose eingesaut würde und das Baby zwangsweise windelfrei erzogen werden müsste (aus Ermangelung von Windeln)?

Auszeiten der Achtsamkeit – Oasen im Alltag

Dann sind kleine Auszeiten der Achtsamkeit – Oasen im Alltag DIE Lösung. Sich bewusst wenige Minuten Zeit nehmen. Eben doch noch einen heißen Kaffee trinken. Das Telefonat mit der Freundin nicht ausfallen lassen, sondern auf den Mittagsschlaf verschieben. Oder einfach 5 Minuten die Füße hochlegen ohne etwas anderes zu tun.

Wie soll das gehen?

Es ist wichtig, die kleinen Zeitfenster für eben diese Auszeiten der Achtsamkeit zu erkennen und zu nutzen. Z.B. der Mittagsschlaf des Babys ist eine super Gelegenheit, den heißen Kaffee nachzuholen. Oder das Telefonat. Abends, wenn der Partner nach Hause kommt kann eine ausgiebige Dusche genommen werden. Oder ein paar Minuten die Augen zugemacht werden. Wenn das/die Kind/er abends schlafen, kannst du ein Buch in die Hand nehmen oder ein bisschen bewusst Musik hören.

Hilfsmittel

Was mir hilft, die schönen Momente festzuhalten und besser einzuplanen? Neulich durfte ich Katrin von lib-elle für ein Interview zum Thema starke Frauen zur Verfügung stehen. Außerdem durfte ich durch sie den Energieplaner kennenlernen. (unbezahlte Werbung)

Achtsamkeit Energieplaner

Er ist quasi eine „Checkliste zur Verwirklichung täglicher Auszeiten“. Du kannst damit deine täglichen Auszeiten planen oder einfach abends abhaken, was du für dich getan hast. Wenn du mindestens drei Punkte der Liste abends abhaken kannst, dann darfst du dir ein Smiley unter die Häkchen setzen. Diese kann selbstverständlich auch mit eigenen Punkten ergänzt werden.

Energieplaner abhaken

Ich bin total begeistert davon. Es geht nämlich gar nicht immer darum, sich tagelang auf die „faule Haut“ zu legen, wie wir pflichtbewussten Mamas es vielleicht empfinden würden. Sondern darum, sich im Alltag kleine Auszeiten der Achtsamkeit zu gönnen. Der Energieplaner hilft mir dabei, wieder bewusster an mich zu denken und Dinge für mich zu tun ohne gleichzeitig schon wieder 23 andere Sachen im Kopf zu haben.

Also Mamas, lasst uns alle wieder ein bisschen mehr Achtsamkeit in unserem Leben verfolgen. Unser Körper und die Familie danken es uns nämlich auch!

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