Freigeist,  Mamas

Starke Frauen – Warum ALLE Mütter WOW-MOMs sind!

Brief an starke Frauen und WOW-MOMs:

Liebe Mama,

fühlst du dich manchmal wertlos? Beruflich unbedeutend? Als würdest du nur so vor dich hinleben? 

Glaubst du, die Nachwelt würde dich sofort vergessen, weil du nichts Großes erreicht hast? Weil du nichts beigetragen hast zum großen Ganzen?

Denkst du, deine Meinung, dein Wissen und deine Fähigkeiten seien nichts wert? Zu nichts nutze?

Dann denke daran:

Du bist die wichtigste Person auf dieser Welt. Die wichtigste Person für dein Kind. Alles was du tust und kannst wird noch lange nach deinem Sein in guter Erinnerung bleiben. In der Erinnerung deines Kindes an seine wundervolle Kindheit.

Deine Mutterliebe wird noch ewig nachwirken, im Herzen deines Kindes, auch wenn es längst erwachsen sein wird.

Deine Geduld, deine Gutmütigkeit und deine Besonnenheit werden auch später noch der sichere Hafen für dein Kind sein.

Deine Aufopferung und all die Zeit, die du deinem Kind schenkst, lohnt sich und wird dir tausendfach zurückgegeben werden. Durch umarmende Kinderhände, strahlende Kinderaugen und freche Grinser. Durch Küsschen und „Mama, ich hab dich lieb“.

Du tust Großes, jeden Tag! Vergiss das nicht!

Starke Frauen WOW-MOMs

Mama – Gedanken

Ja, heute wird es mal wieder etwas nachdenklicher. Das sind vor einiger Zeit so meine Gedanken gewesen. Ich habe darüber sinniert, was für Ziele ich im Leben noch habe, was ich vielleicht noch erreichen möchte und ob das zu schaffen ist. Ich bin schließlich Mama und was kann man schon z.B. mit einem Teilzeitjob so reißen? Die meiste Zeit verbringe ich mit meinen Kinder. Ich bin immer für sie da, versuche auch GANZ für sie da zu sein, bewusst Zeit mit ihnen zu verbringen. Denn wie heißt es so schön: „Unser Alltag ist ihre Kindheit“. Und da wurde mir klar, was ich eigentlich schon immer wusste. Meine Familie ist meine Erfüllung. Egal was ich alles erreichen möchte oder könnte. Es wäre nichts wert, wenn sie fehlen würde. Für nichts und niemanden würde ich mich je so hingeben und (manchmal auch) aufopfern wollen wie für sie. 

Kritischer Blick von der Gesellschaft

In der Gesellschaft wird diese Gesinnung leider oft als rückständig betrachtet. Als wäre man gleich ein Hausmütterchen, nur weil man viel Zeit in die Familie investiert. Nur weil man keinen Vollzeitjob annimmt. Es wird einem unterstellt, dass man seine Träume und Ziele wegwirft und eben „zu nichts mehr nutze“ ist. Dass wir alles andere als starke Frauen sind… Doch wer weiß schon, was deine und meine wahren Träume und Ziele sind? 

Und wer sagt denn, dass das was wir Mamas tun, eben weniger Wert ist, als eine steile berufliche Karriere hinzulegen? Mal davon abgesehen, dass sich mein Werdegang aus meiner Sicht durchaus sehen lassen kann (aber das ist wieder eine andere Geschichte). Sind wir deshalb nicht emanzipierte, starke Frauen, weil wir keinen Männerberuf ausüben oder die Elternzeit selbst übernehmen? Sind wir tatsächlich faul, weil wir zu Hause bleiben? Weil wir Hausfrauen sind (das Wort ist leider heutzutage total verpönt) oder nicht voll arbeiten gehen? 

Wir sind starke Frauen!

Ich weiß nur eins: Die Kinder und meine Familie sind das Beste, was mir je passiert ist und ich lasse nicht zu, dass die Gesellschaft oder sonst wer dieses Glück der Welt und meine „Leistung“, die ich tagtäglich erbringe, kleinreden.Und ich lasse ebenso wenig zu, dass irgendwer beurteilt, ob ich genug tue, ob ich meine Prioritäten richtig setze. Ich weiß selber gut genug, wofür ich das alles tue (oder manches eben lasse)! 

Wir Mamas sind starke Frauen, absolut „WOW“ (lies mal, was das Wort auf den Kopf gestellt bedeutet)! 

Starke Frauen - WOW MOMs

Wir sind stark, wir tun jeden Tag Großes. Ich lasse mir das nicht ausreden und ihr hoffentlich auch nicht!!! Habt Mut zur Selbstliebe!

P.S.: Hiermit möchte ich keinesfalls den vollzeitarbeitenden Mamas zu nahe treten. Jeder hat seine Berechtigung und jeder macht es gut so wie er es macht, wenn es sich gut anfühlt. Ich übe ausschließlich Kritik an der Gesellschaft, weil sie oft vorschnell urteilt! Nicht an denen, die es anders machen als ich!!!

10 Kommentare

  • Miriam

    Ach, ich glaube, „der Gesellschaft“ kann man es eh nie recht machen – und ich finde es wichtig, dass sich Frauen und Mütter da auch von distanzieren. Ich meine, gehst du Vollzeit arbeiten, bist du eine Rabenmutter, die besser hätte keine Kinder kriegen sollen, wenn sie eh nur an Karriere und sich selbst denkt. Gehst du nicht Vollzeit, bist du faul und altmodisch und denkst nicht an deine Rente. Lass dir nicht reinquatschen – und daher schön, dass du so einen Appell an die zweifelnden Mamas geschrieben hast

  • Dr. Annette Pitzer

    Liebe Britta,
    auch wenn ich keine Mutter bin, kann ich das was Du beschreibst sehr gut nachvollziehen. Das Problem, was mir immer aufstößt ist, dass diese Urteile so gut wie immer von Frauen kommen. Männer urteilen bei weitem weniger.
    Alles Liebe
    Annette

  • Steffi

    Es ist schade, dass die Gesellschaft manchmal so ist, wie sie ist. Ich habe Respekt vor den Müttern, wie sie alles meistern. Am meisten vor meiner Mutter, da sie letztes Jahr sehr viel leisten musste und es sehr hart war.

    Liebe Grüße
    Steffi

  • Cristina

    Liebe Britta!

    Ich finde es schön, dass es Mütter wie dich gibt, die solch eine Einstellung haben.
    Ich selbst habe leider noch keine Kinder.
    Als Erzieherin erlebe ich viele Mütter, die im Alltag wenig Interesse an ihrem Kind zeigen und sich oft wenig empathisch verhalten.
    Aber das ist ein anderes Thema.
    Ich versuche den Kindern Offenheit und Authentizität zu vermitteln.
    Mir ist wichtig, dass sie wissen, dass ich immer ein offenes Ohr für sie habe.
    Ich ermögliche ihnen viele Aktivitäten außer Haus, weil es mir wichtig ist, dass sie ihre Umgebung kennen lernen und sich in vielen verschiedenen Bereichen erproben können.

    Liebe Grüße, Cristina

  • Eileen

    Sehr emotional und wichtig! Ich finde generell, dass das Thema in der Gesellschaft schwierig ist. Selbst wenn man keine Kinder hat und Teilzeit arbeitet, weil einem das Leben wichtiger ist, wird man schief angeschaut. Man fällt halt aus dem Muster und geht vielleicht Schritte wo andere keinen Mut haben.

    Ich finde du machst es genau richtig, die Familie ist das wichtigste! Und später, nach der Arbeit in der Rente, was bleibt dann? Nicht die Arbeit sondern die Familie!

    Viele Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

  • Jana

    Einen Vollzeitjob kann ich mir gar nicht mehr vorstellen! Ich mag es sehr, dass ich mir meine Arbeitszeiten einteilen kann! Ich komme zwar drei Tage die Woche auch erst 18:30 nach Hause, aber dafür habe ich an den anderen beiden Tagen viel Zeit für meine mittlerweile schon große Tochter. Und in den Ferien können wir auch oft Zeit verbringen. Ich hoffe, dass wir noch viel schöne Zeit zusammen haben werden!

    Liebe Grüße
    Jana

  • Avaganza

    Ja, wir Mütter leisten großartiges … nur leider wird es noch immer von der Gesellschaft nicht anerkannt. Wir bekommen weder Geld, noch Pensionszeiten … noch die Anerkennung. Frauen sind abhängig davon dass es die Männer an ihrer Seite regeln und das finde ich ganz schlimm. Ein sehr wichtiges Thema.

    lg
    Verena

  • Alice Christina

    Ein sehr emotionales und wichtiges Thema meiner Meinung nach. Ich muss mich auch meinen Vorrednerinnen anschließen. Der Gesellschaft kann man es im Endeffekt eh nie Recht machen. Ich finde, dass jeder sein gutes Recht hat, dies selbstständig zu entscheiden – wie er leben und arbeiten will. Vor allem Mütter! Immerhin haben sie ein wundervolles Wesen auf die Welt gebracht 🙂

    Liebe Grüße,
    Alice Christina von http://www.alicechristina.com

  • Christina

    Guten Morgen,

    ich kann so gut nachvollziehen, was du schreibst. Ich arbeite in Teilzeit in einer Leitungsfunktion und oft fahre ich nach Hause und habe das Gefühl, weder zuhause noch bei der Arbeit 100% zu sein. Ich möchte auf keinen Fall Vollzeit arbeiten, dafür ist mir das alles viel zu anstrengend. Aber ich würde mir wünschen, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf leichter wäre. Mehr Home-Office, flexibele Arbeitszeiten etc.
    Ich glaube aber auch, bei dir wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, an dem auch Beruf oder ich nenn es man „außerfamiliäre Leistung“ wieder wichtiger wird. Und das ist auch ok. Ich glaube, jede Phase hat seine Zeit.

    Familie zu haben muss aber generell einfacher werden!

    Etwas Off-Topic:
    Etwas, was meiner Meinung nach, grad unter Müttern vorherrscht und für Stress sieht: Das ständige Gegeneinander. Mehr Akzeptanz würde uns allen gut zu Gesicht stehen und viele Leben vereinfachen.

    Liebe Grüße

    Christina von http://www.abenteuer-Familienleben.de

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