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Entbindung im Krankenhaus – Es war einmal…

Im Geburtsbericht meiner Kleinen konntet ihr ja schon recht ausführlich nachlesen, wie die Entbindung im Krankenhaus diesmal abgelaufen ist. Die Geburt meiner Großen lief übrigens ähnlich ab. Heute möchte ich auf die äußeren Umstände in Geburtskliniken aufmerksam machen, die eine selbstbestimmte Entbindung im Krankenhaus so schwierig machen.

Entbindung im Krankenhaus - Flur
Quelle: Pixabay

Die Idealvorstellung oder „Es war einmal…“

Entbindung im Krankenhaus
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Es war einmal…

eine Schwangere, im Folgenden Tina genannt. Sie war in der 40. Woche mit dem ersten Kind schwanger und sie und ihr Partner Toni freuten sich schon sehr auf ihr Baby. Sie fragten sich, wann das Kind sich auf den Weg machen würde und waren gleichermaßen aufgeregt und ängstlich, was sie bei der Geburt erwarten würde. Doch beim Anmeldegespräch für die Entbindung im Krankenhaus nahm sich die Hebamme viel Zeit, beantwortete geduldig all ihre Fragen und notierte sich alle Wünsche der Eltern bezüglich der Geburt in ihrer Akte. Das Paar fühlte sich gesehen und gehört.

Als es losging…

Eines Tages am späten Abend platzte plötzlich Tinas Fruchtblase. Es war soweit! Das Baby machte sich auf den Weg. Und somit machten sich auch Tina und Toni auf ins Krankhaus. Dort angekommen klingelten sie direkt am Kreißsaal. Wenige Minuten später durften sie sich schon in einem gemütlichen Kreißsaal häuslich einrichten. Und zwar in dem mit der Geburtswanne. Schließlich konnte die diensthabende Hebamme ja der Akte entnehmen, dass Tina sich eine Wassergeburt vorstellte. Die Hebamme nahm sich alle Zeit der Welt und wich Tina und Toni während der gesamten Geburt nicht von der Seite. Sie erklärte den beiden jeden Schritt genau, ließ Tina eine Wanne ein, begleitete sie durch die Wehen, half ihr beim Atmen.

Happy End bei der Entbindung im Krankenhaus

Ja, sie nahm Tina in ihren Bedürfnissen wahr und ernst. Und stellte sich komplett auf die Gebärende ein und strahlte viel Ruhe aus. Selbst als diese unter den Wehen manchmal etwas unleidlich wurde. Und auch als Tina sich nicht entscheiden konnte, ob sie weiter in der Wanne bleiben oder lieber aussteigen möchte. Sie hat Tina stets gut beraten und ihre Entscheidungen immer respektiert. Nach 8 Stunden kam das Kind also zur Welt und die Eltern erinnerten sich noch lange an diese entspannte und selbstbestimmte Entbindung im Krankenhaus.

Und so lebten sie glücklich bis ans Ende ihrer Tage…

Die Realität oder Wie eine Entbindung im Krankenhaus wirklich abläuft

Entbindung im Krankenhaus - Babyfüße
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Die schwangere Maria befindet sich in der 40. Schwangerschaftswoche mit ihrem ersten Kind. Ihr Partner Mark und sie freuen sich sehr auf ihr Baby und können es kaum erwarten, ihr Kind in den Armen halten zu können. Sie sind aufgeregt und ziemlich ängstlich. Denn das Anmeldegespräch zur Entbindung im Krankenhaus verlief ziemlich sachlich, emotionslos. Sie fühlten sich ganz schön abgefertigt. Nachdem sie erstmal fast 45 Minuten gewartet hatten, bis sie jemand zum Gespräch rief, ging die Hebamme auf ihre Wünsche und Fragen nicht groß ein. Als Maria ihren groben Geburtsplan erklären wollte, wurde sie unsanft unterbrochen mit den Worten „Das sehen wir dann, wenn es soweit ist.“

Als es losging…

Maria und Mark sind also ziemlich ängstlich was sie erwartet, als eines Tages am späten Abend Marias Fruchtblase platzt. Das Baby will kommen und die beiden machen sich auf den Weg zur Entbindung ins Krankenhaus.

Dort angekommen finden sie sich schnell inmitten vieler weiterer Schwangeren mit Partnern im Wartezimmer der Kreißsaal-Ambulanz wieder. Es vergehen 15 Minuten, bis sie sich überhaupt anmelden können. Und es vergehen weitere 20 Minuten bis eine CTG-Liege für Maria frei wird und es losgehen kann. In dieser Zeit veratmet die Schwangere neben ihnen hörbar 3-4 starke Wehen. Sie gehört in einen Kreißsaal, aber es ist noch keiner frei.

Im CTG-Raum wird Maria angeschlossen. Ihr wird versichert, dass die Hebammen nach ihr sehen werden. In den nächsten 30 Minuten, in denen die ersten Wehen langsam einsetzen, kommt keine Hebamme vorbei. Maria muss die Wehen nun schon gut veratmen, die Geburt nimmt Fahrt auf. Sie will in einen Kreißsaal, doch es ist weiterhin kein Kreißsaal frei. Die Hebammen zögern das CTG daher heraus, versuchen Zeit zu gewinnen, verschwinden immer wieder, um andere Geburten zu begleiten. Langsam wird Maria ungeduldig und die Schmerzen immer stärker. Sie wünscht sich ein Schmerzmittel und will nichts mehr, als in eine Badewanne zu steigen und dort zu entbinden. Endlich wird ein Kreißsaal frei, natürlich nicht der mit der Badewanne. Aber die Hebamme weiß ja auch gar nicht, dass Maria sich eine Wassergeburt gewünscht hat. Soweit kam sie ja beim Anmeldegespräch damals gar nicht…

Trauma bei der Entbindung im Krankenhaus

Letztendlich entbindet Maria im Liegen unter starken Schmerzen, immer wieder allein gelassen von der Hebamme, die noch 2 weitere Geburten nebenbei betreuen muss. Statt Schmerzmittel gibt es Lachgas am Ende, für eine PDA ist es längst zu spät. Zu lange wurde Maria im CTG-Raum hingehalten.

Schnell kommt das Kind. Nichts lief so, wie Maria es sich gewünscht hätte, aber immerhin kam das Kind dann doch noch im Kreißsaal zur Welt. An die Geburt denken Maria und Mark nicht mehr gerne zurück, sie sind aber heilfroh und glücklich über ihr gesundes Baby.

Woran liegt es?

Natürlich, ich beschreibe hier mal wieder die zwei Extreme. Die meisten Mütter, die eine Entbindung im Krankenhaus hinter sich haben, haben sicherlich eine Mischung aus beiden Beispielen erlebt. Bestimmt gibt es auch einige, die dem Ideal sehr nahe kommen und ich möchte hier keinesfalls alles verallgemeinern. Nichtsdestotrotz scheint es mir aufgrund vieler Berichte von Freundinnen, Bekannten, Bloggerinnen etc. so zu sein, dass eine selbstbestimmte Entbindung im Krankenhaus wegen der Rahmenbedingungen immer schwieriger umzusetzen ist.

Die Rahmenbedingungen bei einer Entbindung im Krankenhaus

Personal- und Fachkräftemangel

Ich denke, es ist kein Geheimnis, dass in den Krankenhäusern wie in vielen anderen sozialen und pflegerischen Bereichen ein großer Fachkräftemangel herrscht. Nicht umsonst werden immer mehr Geburtskliniken geschlossen. D.h. weniger Personal ist für mehr Entbindungen zuständig. Das kann sich schon mal keinesfalls positiv auswirken. Das Personal ist überfordert, hat zu wenig Unterstützung, ist zudem heillos unterbezahlt und geht am Limit.

Zu wenig Kapazität

Dadurch, dass immer mehr Geburtskliniken schließen, müssen die übrig gebliebenen Krankenhäuser entsprechend mehr Geburten stemmen. Dafür sind sie aber gar nicht ausgelegt. Sie haben deswegen ja nicht mehr Kreißsäle oder Betten auf den Wöchnerinnen-Stationen. Somit stehen für mehr Geburten immernoch genausoviele Kreißsäle zur Verfügung. Die Folge daraus ist Überfüllung. Bei der Geburt der Kleinen wurde ich so lange im CTG-Raum hingehalten, weil schlicht kein Kreißsaal frei war. Das Ende vom Lied war, dass sie fast auf der CTG-Liege geboren wäre. Ohne Privatsphäre (weil noch zwei weitere Schwangere an den CTGs hingen im selben Raum). Ohne Selbstbestimmung. Denn ich hätte natürlich lieber viel früher und entspannt in einen Kreißsaal gewechselt.

Aufnahmestopp

Erst nach der Geburt erfuhr ich, dass kurz nach unserer Ankunft im Krankenhaus ein Aufnahmestopp für Schwangere erfolgte. Wären wir also eine Stunde später angekommen, hätte man uns abgewiesen und in ein anderes Geburtskrankenhaus geschickt. Dann wäre das Kind aber sicherlich im Taxi geboren. Ich muss wohl nicht erklären, was das für ein psychischer Stress für eine Schwangere mit Wehen ist… Komme ich rechtzeitig an? Wie ist das Krankenhaus? Da war ich noch nie… Ich kann also immerhin froh sein, dass der Blasensprung nicht eine Stunde später passierte.

Als ich dann entbunden hatte, blieb ich fast 12 Stunden im Kreißsaal, da die Zimmer auf den Wöchnerinnen-Stationen alle belegt waren und ich warten musste, bis am Vormittag einige entlassen wurden. 12 Stunden, in denen dieser Kreißsaal für Gebärende nicht zur Verfügung stand (und nicht nur dieser Kreißsaal, sondern auch die anderen 4 Kreißsäle der Geburtsklinik). Der Aufnahmestopp wurde bis zum Mittag aufrechterhalten. 12 Stunden, in denen Schwangere sich anderweitig orientieren mussten. Es ist ganz klar, die übrigen Geburtskliniken müssen aufrüsten, sonst wird das Alltag! Und dann wird nicht nur eine selbstbestimmte Entbindung im Krankenhaus immer schwieriger, sondern es scheitert schon an der selbstbestimmten Entscheidung für eine Geburtsklinik.

Mangelndes Vertrauen in die Gebärende

Ich weiß nicht, ob es auch an dem Personalmangel liegt. Dadurch können sich die Hebammen gar nicht so hundertprozentig auf jede Gebärende einlassen und auf sie eingehen. Oder ob es auch noch andere Gründe hat. Ich habe jedenfalls bei beiden Geburten die Erfahrung gemacht, dass mein Bauchgefühl (im wahrsten Sinne des Wortes) nicht ernstgenommen wurde. Beide Male war ich mir sicher, dass es schnell gehen würde und wurde trotzdem immer wieder vertröstet. Belächelt, als wäre der Wunsch der Vater des Gedankens. Denn welche Frau wünscht sich keine kurze und schmerzlose Geburt?

Okay, bei der ersten Geburt könnte man es vielleicht noch halbwegs verstehen, dass die Hebammen skeptisch reagiert haben, als ich ziemlich bald sagte, es dauert nicht mehr lange. Schließlich ist eine so schnelle Geburt und eine vollständige Eröffnung des Muttermundes innerhalb von 20 Minuten eher die Ausnahme. Trotzdem habe ich es selbst gespürt und finde es nach wie vor schade, dass mein Gefühl und Gespür nicht nur nicht ernstgenommen wurde, sondern sogar als falsch bezeichnet wurde. Unerfahren wie ich war, habe ich den Hebammen durch diese Verunsicherung am Ende mehr geglaubt als mir selbst. Das Ergebnis kennen wir ja.

Unterschätzter Mutterinstinkt

Aber bei der zweiten Geburt, die im gleichen Krankenhaus stattfand, hätte ich mir spätestens eine angemessenere Reaktion gewünscht. Schließlich habe ich sowohl bei dem Anmeldegespräch in der 35. Woche als auch beim Eintreffen im Kreißsaal nach dem Blasensprung darauf hingewiesen, dass es schnell gehen könnte. Natürlich nicht ohne die erste Blitzgeburt zu erwähnen. Auch diesmal wurde abgewunken. Doch dann sind die Hebammen ziemlich bald selbst ins Schwitzen geraten, als klar war, die Frau hat Recht.

Ich wünsche mir also mehr Gehör und Vertrauen in das Gefühl und die von der Natur gegebene Kompetenz einer Frau, ein Kind zu gebären! Dann könnte für viele Frauen die Entbindung im Krankenhaus auch viel selbstbestimmter ablaufen. Denn es würde schneller reagiert werden und die Gebärende hätte viel mehr Möglichkeiten zur freien Entscheidung.

Alternativen

Was gibt es also für Möglichkeiten, Alternativen?

Geburtshaus

Die erste Möglichkeit wäre eine Entbindung im Geburtshaus. In der Regel ist dann mindestens eine Hebamme für die Gebärende während der Geburt zuständig. Die Entbindung findet allerdings ohne Arzt und ambulant statt. D.h. einige Stunden nach der Geburt geht das Elternpaar mit dem Neugeborenen nach Hause. Das hat Vor- und Nachteile. Einerseits mögen viele die Krankenhausatmosphäre nicht und wollen sowieso lieber früher als später nach Hause. Andererseits muss man sich dann beispielsweise selbst um die Durchführung der U2 kümmern. Wenn man eine Hebamme hat (in dem Fall oft die aus dem Geburtshaus selbst) können Fragen ja an sie gestellt werden. Ohne Hebamme ist man dann ab wenige Stunden nach der Geburt auf sich allein gestellt. Da muss jede Frau selbst entscheiden, was sie sich wünscht. Eine PDA oder stärkere Schmerzmittel sind im Geburtshaus aber in der Regel nicht möglich.

Hausgeburt

Die zweite Alternative wäre eine Hausgeburt. Es gibt Hebammen, die sich auf die Begleitung von Hausgeburten spezialisiert haben. Der Vorteil: Die Gebärende bringt das Kind in ihrer gewohnten Umgebung zur Welt und hat die Hausgeburts-Hebamme immer bei sich währenddessen. Vermutlich kann so eine Geburt am selbstbestimmtesten ablaufen. Auch hier keine Schmerzmittel.

Bei beiden Varianten muss die Geburt aber trotzdem in ein Krankenhaus verlegt werden, wenn es zu Komplikationen kommt. Ich würde es also dann in so einem Fall begrüßen, wenn ein Krankenhaus möglichst nah zur Verfügung stünde. Auch nach der Geburt steht selbstverständlich keine Kinderstation mit Ärzten bereit, falls sich herausstellt, dass etwas nicht stimmt mit dem Kind. Auch daher ist die Nähe zu einem Krankenhaus sinnvoll.

Fazit

Am Ende muss jede Frau selbst entscheiden, wo sie entbinden möchte und die Vor- und Nachteile aller Möglichkeiten abwägen. Trotzdem wäre eine Verbesserung der Zustände in den übrig gebliebenen Geburtskliniken sehr erstrebens- und wünschenswert.

Wo hast du entbunden und wie selbstbestimmt ist es abgelaufen? Teilt mir gern eure Erfahrungen in den Kommentaren mit!

13 Kommentare

  • Claudia

    Ich finde es besonders schön, dass du auf die Alternativen hinweist. Ich glaube für viele ist das gar keine Frage: man geht ins Krankenhaus. Vor allem, weil man vielleicht keine andere Möglichkeit kennt?

    Aufklärung ist da echt wichtig 🙂

  • Miriam

    Es ist wichtig, dass jede Frau darüber aufgeklärt ist, was möglich ist und was auch zu ihr selbst passt. Ich hatte in meinem Freundeskreis ne ganze Weile den Trend zu Hausgeburten – und fast immer ist es schief gegangen und die Frauen mussten dann mit Rettungswagen ins Krankenhaus, das Baby musste oft mit Kaiserschnitt geholt werden. Ich war eh kein großer Fan davon, ich brauche Sicherheit durch Ärzte um mich herum, aber das hat mich doch nochmal abgeschreckt.

    • Heinz Peter

      Dad ist leider etwas, dass sich durchs gesamte Gesundheitssystem zieht. Immer mehr Abbau, führt zu weniger Kapazitäten.
      Vor einer Geburt sollte man sich rechtzeitig und gut informieren. Es gibt ja mittlerweile so viele, verschiedene Arten das Kind auf Welt zu bringen. Und vor allen, sollte man auf ALLE Eventualitäten vorbereitet sein.
      MfG

    • fraufreigeist

      Ja, ich habe mich auch nicht getraut, vor allem, nachdem meine Große völlig überraschend als Frühchen zur Welt kam und ich da heilfroh über die dem Krankenhaus angeschlossene Neonatologie.

      • Busymamawio

        Das finde ich sehr schade, dass Deine Geburten nicht so gut verlaufen sind oder zumindest nicht so, wie Du es Dir vorgestellt hast. Ich habe mehr oder weniger beide extreme erlebt, auch wenn beide meiner Geburten schrecklich waren. Meine große habe ich als Frühchen in unserem städtischen Krankenhaus entbunden. Ein Vorgespräch gab es nie, der Kreißsaal war winzig und dunkel, das Personal nie da und wenn, dann unfreundlich.
        Meine zweite Geburt verlief in einer Uniklinik als Einleitung. Die Einleitung selbst war schrecklich und problematisch. Die Klinik toll! Die Räume waren sehr groß, bunt und freundlich und das Personal total kompetent und einfühlsam. Und an meiner Seite hatte ich immer eine Schülerin.
        Ich finde, wenn man irgendwie die Wahl hat, sollte man sich die Kliniken vorher ansehen und die wählen, die am besten passt.
        Vielleicht hast Du bei Deinem dritten Kind mehr Glück, sofern ihr noch eines möchtet.
        Viele Grüße
        Wioleta von http://www.busymama.de

  • I need sunshine

    Ein sehr wichtiges Thema! Es ist wirklich schlimm, wie weit es gekommen ist und dass Schwangere sogar abgewiesen werden müssen, weil keine Kapazitäten mehr frei sind. Das wusste ich zum Glück alles nicht, als ich vor drei Jahren meine Tochter zur Welt brachte. Aber es würde mich sehr verunsichern, wenn ich jetzt schwanger wäre. Es muss sich dringend etwas ändern, aber es sieht nicht so aus, als würde das passieren.

    Liebe Grüße,
    Diana

    • fraufreigeist

      Ich finde es auch zunehmend erschreckend und habe immer gehofft, dass ich einen weniger frequentierten Tag erwische. Hat leider nicht geklappt…

  • Marie V.

    Danke für deine vielen tollen Beschreibungen und Eindrücke! Da wir gerade mitten in der Kinderwunsch-Phase sind, haben mir deine Worte, bei meiner Entscheidungsfindung, wie „unsere“ Geburt stattfinden sollte, sehr weitergeholfen.

    Liebe Grüße!

  • Anonymous

    Ich hatte das große Glück die Geburt unseres ersten Kindes in einem Geburtshaus erleben zu dürfen. Diese Möglichkeit der außerklinischen Geburt war eigentlich nie Thema bei uns, bis zu dem Moment, als wir im
    Vorfeld „zufällig“ mit beidem in Berührung kamen. Abgeschreckt durch eine unglaublich unpersönliche Kreissaalführung im städtischen Krankenhaus war ich ein paar Tage später aufgrund Rückenproblemen im Geburtshaus zur Akupunktur. Um es kurz zu machen: Die dortige „Wohlfühlatmosphäre“, hauptsächlich bedingt durch viele persönliche Kontakte und Aufklärungsgespräche schon vor der Geburt hat zu einer stressfreien und selbstbestimmten Geburt (ohne benötigte Schmerzmittel) mit der Unterstützung von zwei erfahrenen Hebammen geführt. Bereits einige Stunden nach der Geburt ging die Betreuung zuhause durch die gleichen zwei Hebammen (im Wechsel) weiter und dank deren Zusammenarbeit mit einem örtlichen Kinderarzt kam dieser ein paar Tage später sonntagvormittags zur U2 nach Hause zu uns. Im Rückbildungskurs hab ich einige andere Mamis kennengelernt, die auch gerne im Geburtshaus entbunden hätten, es aber aus verschiedensten medizinischen Gründen nicht möglich war. Umso dankbarer bin ich diese positive Geburtserfahrung gemacht haben zu dürfen und wünsche mir auch für alle anderen Müttern, dass sie sich in diesen spannenden und einmaligen Momenten -egal wo- gut und sicher aufgehoben fühlen können.

  • Jana

    Ich habe auch keine schönen Erinnerungen an die Geburt meiner Tochter, damals gab es Komplikationen, weshalb ich nach der Geburt gleich operiert werden musste. Auch das Personal fand ich wenig einfühlsam.

    Liebe Grüße
    Jana

  • View of my Life

    Selten verläuft eine Geburt so wie es sich die werdende Mama wünscht. Ich wollte auch immer eine Wassergeburt, alles war geplant und schlussendlich brachte ich meine Tochter ganz normal auf dem Bett auf die Welt. Ich hatte fast 24 Stunden Wehen, den ganzen Tag über verteilt…. Nun ist meine Kleine schon 14 -…. wie die Zeit vergeht. LG, Claudia

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