Achtsamkeit,  Allgemein

Lange Autofahrten mit Kindern – 5 Tipps für entspanntes Fahren

Für unseren weihnachtlichen Heimaturlaub bei den Omas und Opas hatten wir diesmal (wie jedes Mal) eine lange Autofahrt vor uns. Da heißt es ca. 6 Stunden fahren. Lange Autofahrten mit Kindern können schnell zur Zerreißprobe für die elterlichen Nerven werden. Den Kleinen (und Großen) wird es schnell langweilig, sie wollen (und können) nicht so lange still sitzen und die ewige Fragerei „wann sind wir endlich da?“ kommt nach dem hundertsten Mal auch nicht mehr so gut an.

Lange Autofahrten mit Kindern

Weil ich lange Autofahrten mit der großen schon oft gemacht habe, seit sie 5 Monate alt ist und jetzt mit der Kleinen noch eine Herausforderung mehr hinzugekommen ist, habe ich diesmal 5 Auto-Reise-Tipps für lange Autofahrten mit Kindern für euch auf Lager.

Daher meine 5 Tipps wie lange Autofahrten mit Kindern stressfrei ablaufen können:

Tipp 1: Lange Pausen

Auch wenn ihr die Fahrt am Liebsten schnell hinter euch bringen möchtet, scheut euch nicht vor langen Pausen. Sehr gut geeignet dafür sind natürlich Raststätten. Alle können mal auf die Toilette gehen oder in einem relativ hygienischen Wickelraum eine neue Windel bekommen. Außerdem kann eine Kleinigkeit gegessen werden und der Fahrer (meistens mein Mann) bekommt einen starken Kaffee zwischendurch. Und die wohl beste Sache daran ist: Die Kinder kriegen Auslauf. An den meisten Raststätten gibt es einen kleinen Spielplatz mit Rutsche und Schaukeltieren und einem kleinen Klettergerüst. Die Kinder können sich etwas bewegen und auspowern. Da verfliegt erstens der Unmut über das lange Sitzen und zweitens werden sie davon evtl. sogar ein bisschen müde (sehr praktisch für die nächste Etappe).

Ist das Wetter regnerisch, so bieten inzwischen immer mehr Raststätten auch drinnen eine kleine Spielecke an. Auch die Kleine, die ja den Spielplatz oder die Spielecke noch nicht nutzt, freut sich darüber, einfach ein mal für 1-2 Stündchen aus dem Autositz raus zu kommen und etwas kugeln und robben kann.

Nach so einer Pause halten die Kinder (und Erwachsenen) wieder eine Weile im Auto durch.

Tipp 2: Schlafzeiten nutzen

Bei einer mehrstündigen Autofahrt trifft man bei kleinen Kindern eigentlich immer eine müde Phase, z.B. den Mittagsschlaf. Wenn das Kind 1-2 Stunden schläft, fährt es sich doch entspannter. Der Fahrer hat keine Lärmkulisse und das andere Elternteil hat Pause vom Kinderbespaßen und kann mit etwas Glück sogar selbst mal für ein paar Minuten die Augen zumachen. Wer größere Kinder hat, die nicht mehr so viel schlafen, sollte sich überlegen abends oder nachts zu fahren.

Tipp 3: Bestechungs-Leckereien bei langen Autofahrten mit Kindern

Ich habe eigentlich immer etwas zum Knabbern griffbereit, damit es kein Drama gibt, wenn „plötzlich“ der große Hunger ausbricht. Das können Kekse, Knabberstangen o. Ä. sein. Aber für den absoluten Extremfall, wenn gar nichts mehr geht und der Katastrophenalarm auf dem Stimmungsbarometer ausbricht, habe ich DAS „Leckerli“ schlechthin dabei. Es wird nur ausgepackt, wenn alle anderen Ablenkungsmaßnahmen nicht mehr nützen. Das sind dann z.B. Cookies mit Schokostückchen oder irgendetwas, das es sonst eher selten gibt und die Laune zumindest für eine Weile (mindestens bis die Cookies leer sind) wieder etwas anhebt.

Tipp 4: Mediennutzung

Alle Eltern haben auf ihrem Handy kleine Videos von ihren Kindern, so auch wir: Die Große mit dem Papa tanzend, auf der Schaukel, im Karussell auf der Kirchweih uvm. Und die Kleine beim Zehennuckeln, robben und kichern. Wenn die Langeweile auf der Fahrt also mal wieder übermächtig wird und alle Bilderbücher schon mehrmals vorgelesen wurden, zeige ich der Großen diese Videos von sich. Das liebt sie und wir haben wieder ein bisschen Zeit gewonnen. Das kann ich nur empfehlen. Inzwischen darf sie aber auch schon mal eine Folge ihrer Lieblingssendung auf dem Handy/Tablet gucken. Manchmal auch zwei…

Tipp 5: Ab auf den Rücksitz bei langen Autofahrten mit Kindern!

Um alle meine vorherigen Tipps ohne Verrenkungen umsetzen zu können, setzte sich grundsätzlich ein Elternteil bei längeren Autofahrten mit auf die Rückbank. Bei einem Kind ging das noch problemlos, bei mehreren wird das natürlich schwierig. Das konnten wir jetzt bei der langen Autofahrt mit (unseren) Kindern nicht mehr umsetzen. Zum Glück hat es trotzdem ganz gut geklappt.

Mit Hilfe dieser Tricks haben wir bisher unsere Autoreisen immer gut überstanden, ausprobieren lohnt sich!

Allzeit gute Fahrt!

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