Achtsamkeit,  Positives Mindset,  Selbstliebe

Glaubenssätze – mit diesen 11 Affirmationen zum positiven Mama-Mindset im Alltag

Glaubenssätze im Mamaalltag – Du kennst es bestimmt. Der Morgen als Mama beginnt selten entspannt bei einer Tasse Kaffee und Tagträumereien. Es sei denn, du hast Langschläferkinder, die du täglich wecken musst. Andernfalls läuft es vermutlich so oder so ähnlich ab:

Mindestens ein Kind rammt dir um 06:01 Uhr einen Ellenbogen in die Bauchgegend, tritt dich mit dem Fuß wach oder zieht dir das Augenlid nach oben, um zu sehen ob du noch schläfst. Was du spätestens jetzt nicht mehr tust, obwohl du dich vor 20 Sekunden noch in der Tiefschlafphase befunden hast.

Ab diesem Zeitpunkt geht die Post ab und zwar bis mindestens 20 Uhr, wenn (hoffentlich) alle Kinder wieder schlafen.

Wer so einen Tag vor sich hat, sollte seinen Fokus zur erfolgreichen Bewältigung des Mamaalltags nach Möglichkeit trotzdem auf eine positive und achtsame Einstellung zu dem Tag legen. Doch wie soll das gehen, wenn dieser schon wie eben beschrieben losgeht?

Es stimmt, das will gut organisiert sein und muss einfach in den Tagesablauf integriert werden können. Mit gezielten Glaubenssätzen und Affirmationen geht es eigentlich ganz unkompliziert.

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind laut NLP-Zentrum Berlin generalisierte Annahmen über die Welt. Sie basieren auf den eigenen Erfahrungen oder denen Anderer. Urteile, Verallgemeinerungen und Überzeugungen.

Sie wirken wie selbsterfüllende Prophezeiungen und bestimmen unser handeln, denken und tun. Auch unser Selbstbild. Negative Glaubenssätze, die sich bei uns verankert haben, weil wir evtl. wenig Anerkennung und bedingungslose Liebe erfahren haben könnten daher als Mama lauten: „Ich bin keine gute Mutter„. „Nichts krieg‘ ich gebacken.“ Oder „Das wird ein mieser Tag.“

Konnten wir aber positive Glaubenssätze für uns etablieren, lauten diese vielleicht. „Ich krieg das hin.“ „Ich schaffe das.“ Oder „Das wird ein guter Tag.“

Was sind Affirmationen?

Und was sind Affirmationen eigentlich? Eine Affirmation ist (laut der „empathie-akademie„) nichts Anderes als eine bejahende Aussage, also ein positiv formulierter Satz. Dieser hat immer eine klare Richtung bzw. ein Ziel und wird immer wieder wiederholt. Durch die Wiederholung wird diese Affirmation über kurz oder lang zu einer Denkgewohnheit, einem positiven Mindset. Ja und verankert sich als positiver Glaubenssatz in unserem Denken, unserem Selbstbild

Du kannst dir also den Tag über immer wieder selbst sagen, wie du ihn erleben möchtest. Doch wo und wann baue ich welche Affirmationen in meinen Tag ein,, damit sie zu Glaubenssätzen werden?

Gute Glaubenssätze etablieren durch positive Affirmationen am Morgen

Glaubenssätze und Affirmationen: Ich bin offen für das, was der Tag mir bringen wird.

So oder so ähnlich sieht die Morgenroutine einer Mutter aus:

  • Aufstehen mit den Kindern
  • Schlaf – und Kinderzimmer lüften
  • Sich selbst und die Kinder anziehen (inklusive wickeln)
  • Frühstücken (inklusive entsprechende Vorbereitungen)
  • Sich selbst und die Kinder im Bad fertig machen (inklusive Toilettengang, Zähne putzen, schminken etc)

Verknüpfung der Affirmation und Glaubenssätze mit einer Tätigkeit

Am besten du verknüpfst deine Affirmationen direkt mit den Tätigkeiten am Morgen. So können dabei hilfreiche Glaubenssätze entstehen. Z.b. könntest du dir beim Aufstehen schon sagen

„Heute wird ein guter Tag!“

Wenn du das Fenster zum Lüften öffnest könnte es weitergehen mit

„Ich bin offen für das, was der Tag mir bringen wird.“

Und beim Zähneputzen und dem Blick in den Spiegel kannst du dir selbst sagen:

„Ich schaffe es, heute etwas für mich zu tun. „

Mit diesen drei Affirmationen sorgst du schon einmal für einen gelungenen Start in den Tag und langfristig für ein positives Mindset passend zu deiner Morgenroutine.

Durch den Tag mit Positivem Mindset

GLaubenssätze - Ich tanke Kraft aus der Natur.

Ein durchschnittlicher Tag im Mamaleben könnte wie folgt ablaufen:

  • Spaziergang zum Spielplatz oder zum Einkaufen
  • Mittagessen (inkl. Vorbereitung)
  • Mittagsschlaf für die kleinen Kinder Babies, Ruhezeit für die Größeren
  • Haushalt (staubsaugen, Wäsche, Putzen)
  • Spielprogramm mit den Kindern drinnen und/oder draußen
  • Abendessen (inkl. Vorbereitung)

Es zeigt sich also, dass der Tag eine Vielzahl an Aufgaben und Tätigkeiten für dich als Mama bereit hält. Du brauchst also Kraft und Energie und Selbstliebe, um das alles zu meistern.

Beim Spaziergang am Vormittagdurch den Wald, den Park oder am See könntest du dir also folgendes sagen:

„Ich tanke Kraft aus der Natur.“

Nimm dabei auch wirklich die Natur um dich herum wahr. Lass den Spaziergang zu einer achtsamen Naturerfahrung werden.

Während die Kinder schlafen oder ruhen kannst du dir sagen

„Ich nehme mir Zeit für mich und meine Bedürfnisse.“

Damit kannst du eine entspannte Tasse Kaffee, eine Folge deiner Lieblingsserie, ein paar Seiten in deinem aktuellen Buch oder etwas anderes verbinden, was du gerade benötigst um abzuschalten.

Wenn es dann ans Bügeln, Wäschewaschen und Putzen geht, kann es leicht passieren, dass du dich unter Druck setzt. Die Ewartungen an dich zu hoch setzt und das Arbeitspensum zu groß planst. Aber nicht immer schaffst du alles, was du dir dann vornimmst. Wenn das passiert, dann sage dir

„Ich tue soviel ich schaffe und das ist genug!“

So nimmst du den Druck raus und zollst dir selbst Wertschätzung für dein Tun.

Am Nachmittag, wenn du mit den Kindern spielst oder bastelst wären Sätze wie

„Ich bin freundlich zu mir und meinen Mitmenschen.“

oder/und

„Ich bin ganz im Spiel mit meinen Kindern und lasse mich nicht ablenken.“

So kannst du dich besser auf das Spiel einlassen, das Handy beiseite legen und Geduld für deine Kinder aufbringen.

Glaubensätze mit positiven Affirmationen am Abend

Spruch auf Letterboard als Affirmation

Am Abend ist es Zeit für die Abendroutine. Die könnte so aussehen:

  • Kinder bettfertig machen (inkl. Zähneputzen, Umziehen, Wickeln, Waschen)
  • Gute-Nachts-Geschichte lesen oder Gute-Nacht-Lied singen
  • Einschlafbegleitung
  • Wohnung/Haus aufräumen
  • Ausklang des Abends

Auch am Abend ist es also noch lange nicht vorbei mit den Verpflichtungen als Mama. Bei der Einschlafbegleitung könntest du also sagen

Ich habe Frieden im Herzen und gebe ihn an meine Kinder weiter für eine gute Nacht.“

So kannst du deine Kinder in Ruhe und friedlich in den Schlaf begleiten, ohne Ärger und Stress.

Während du hinterher die Wohnung noch auf Vordermann bringst kannst du sagen

„Ich fühle mich wohl in meinem Zuhause. Es ist meine Zuflucht und mein Ort der Erholung.“

Und beim Ausklang des Abends mit dem Partner bei der Lieblingsserie, einem guten Gespräch oder dem Telefonat mit einer Freundin kannst du dir sagen

„Ich bin stolz, dass ich heute so viel geschafft habe!“

So sagst du dir selber, dass du dich nicht ärgern sollst, falls irgendetwas nicht geklappt hat, sondern dass du stolz sein kannst fü alles, was schon geklappt hat.

Diese Glaubensätze und Affirmationen sind nur Beispiele und können natürlich von dir ganz individuell verändert oder ersetzt werden. Wichtig ist nur, dass sie dir helfen, dich pushen und ein gutes Gefühl geben!

Unterstützend kann auch sein, wenn du diese Affirmationen zur Entwicklung eines positiven Selbstbilds und hilfreichen Glaubenssätzen bezüglich deines Mamaalltags in visueller Form vor dir hast. Du kannst sie z.B. aufschreiben und im Haus verteilen. Oder wie ich mit Hilfe des Letterboards visualisieren. Da sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.

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